Trotz verpasstem EM-Finale die Karate-WM fest im Blick

Am vergangenen Wochenende fand die Para-Karate-EM in Novi Sad (Serbien) statt, an der VfL-Karateka Nina Fell, die in den A-Kader der deutschen Karate-Nationalmannschaft berufen wurde, teilnahm. Fell wurde von ihrem Coach und Vereinstrainer Jörg Baumgarten begleitet.

Nach einer stressigen Vorbereitungs- und Warm-up-Phase, präsentierte Nina Fell ihre Kata „Ji’in“, die sie extra für die EM einstudiert hatte, zunächst ausgesprochen dynamisch und mit viel Kime (etwa: Entladen der Energie, Moment größter Anspannung). Leider unterlief ihr ein Fehler im Richtungswechsel, so dass sie nach Punkten lediglich auf dem vierten Platz landete und somit den Einzug ins Finale verpasste. Fells Nationalmannschaftskollegin, Andrea Nowak vom 1. CKSS Traunreut (Bayern), konnte sich in ihrem Pool durchsetzen und gewann schließlich den Europameisterschaftstitel.


Nina Fell freut sich auf die diesjährige Para-Karate-WM in Madrid und hat diese schon fest im Blick!

VfL Para-Karatekas werben an Rosenberg-Schule für ihren Sport

im Rahmen des Schulfestes zum 50-jährigen Bestehen der Rosenberg-Schule in Bernkastel-Kues, präsentierten die Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach einen Querschnitt aus dem Karate- Training.

Jörg Baumgarten, Übungsleiter und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“ stellte den Zuschauern die Karatekas und die Grundlagen des Karate-Trainings vor. Für Para-Karateka Nina Fell war diese Vorführung sogar ein besonderes Ereignis, weil sie selbst Schülerin der Rosenberg-Schule war, nur gute Erinnerungen an ihre Schulzeit dort hat und viele „alte“ bekannte Gesichter wiedersehen konnte.

Damit die Rosenberg-Schüler den Karate-Sport etwas näher kennen lernen können, werden Übungsleiter der Karate-Abteilung des VfL Traben-Trarbach in den nächsten Wochen viermal an die Schule kommen und dort ein Schnupper-Training anbieten.

Das inklusive Karate-Training findet montags und donnerstags von 19 – 21 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums, Köveniger Straße 78 in Traben-Trarbach statt. Kontakt: J. Baumgarten, betreuungj.baumgarten@gmail.com, Fon: 0151 15240097.


Jörg Baumgarten (links im Bild) erklärt den Zuschauern die Trainingsform „Kumite“ (Wettkampf zweier Gegner), die mit Faustschützern durchgeführt wird.


Zum Schluss der Karate-Vorführung gab es eine Mitmach-Aktion für die Zuschauer: Begeistert wurden „Oi-Zukis“ (Schlagtechnik) ausprobiert und der Kampfschrei „Kiai“ (u. a. zum Einschüchtern des Gegners) gebrüllt!

Para-Karatekas weiterhin auf Erfolgskurs

Bei den deutschen Para-Karatemeisterschaften Mitte April in Coburg zeigten die Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach, dass sie ihre Leistungen zuverlässig abrufen und ihre jeweiligen Titel verteidigen bzw. sich sogar noch verbessern konnten: Die Para-Karatekas sorgten wieder für Edelmetall beim VfL und brachten einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze mit an die Mosel zurück!
In der Kategorie „psychisch behindert“ gewannen Melanie Hässler zum dritten Mal in Folge den Meistertitel und Jens Nopper ebenfalls zum dritten Mal in Folge den Vizemeistertitel.
Bei den Karatekas mit geistiger Behinderung verteidigte Nina Fell wieder ihren Vizemeistertitel. Fell unterlag der amtierenden Meisterin vom 1. CKSS Traunreut (BAY) ganz knapp mit nur 0,2 Punkten Unterschied. Trotz der starken Konkurrenz bei den Herren, glänzte Tom Schary mit seiner kraftvoll gelaufenen Kata Kanku Sho. Gemeinsam mit dem amtierenden Weltmeister Albert Singer vom KC Vaihingen/ Enz (BW), erkämpfte er sich den dritten Platz und gewann damit mit Bronze.

Uwe Fuchs landete trotz einer längeren Trainingspause auf Platz 5! Die weiteren Platzierungen: Christian Fechler (5. Platz), Dirk Sommerlad (7. Platz), Turnier-Neuling Daniel Berg (8. Platz), Matthias Bernahrndt (9. Platz) und Benjamin Wollenschläger (11. Platz).

Im Rahmen des Turniers stellte sich der neu berufene National-Coach für Para-Karate beim DKV, Heiko Kuppi, vor. Kuppi hat unter anderem den Auftrag, sich verstärkt um den Nachwuchs in Para-Karate zu kümmern und Talente zu sichten. Gleichzeitig soll die Trainingsarbeit im Leistungskader straffer und professioneller organisiert werden. Diese Entwicklung ist sicherlich zu begrüßen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Para-Karate im Jahr 2024 eventuell olympisch werden könnte.

Die DKM-Medaillengewinner, v. l., hinten: Nina Fell, Melanie Hässler und Tom Schary. Vorn kniend Jens Nopper.

Die Para-Gruppe mit ihren Trainern nach dem Turnier, v. l., stehend: Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer, Jörg Baumgarten (ÜL und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“), Daniel Berg, Matthias Bernahrndt, Nina Fell, Melanie Hässler, Tom Schary, Christian Fechler, Markus Pieper (Karate-Abteilungsleiter). V. l., sitzend: Uwe Fuchs, Jens Nopper und Dirk Sommerlad.

Klare Leistungssteigerung vor den RKV-Wettkämpfen

Eine Woche vor den offenen RKV (Rheinland-Pfälzischer Karate-Verband)-Landesmeisterschaften in Frankenthal, gab es für die Para-Karate-Gruppe vom VfL den letzten Trainings-Check beim Landes-Kata-Trainer Marcus Gutzmer (6. Dan).

Gutzmer zeigte sich ausgesprochen zufrieden mit dem Trainingsstand des VfL-Para-Kaders und konnte sogar eine deutliche Leistungssteigerung konstatieren.
Gut vorbereitet freuen sich nun die Para-Karatekas und ihre Betreuer und Übungsleiter auf die kommenden Landes-Wettkämpfe und die deutschen Karatemeisterschaften in Coburg Mitte April.
Der finanzielle Mehraufwand für die Fahrten zu den Landeskader-Trainings wird vom RKV getragen.

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Gruppenbild im Dojo (Trainingsraum) des Leistungszentrums in FrankenthaL, v. l.: Landes-Kata-Trainer Marcus Gutzmer (6. Dan), Nina Fell, Christian Fechler, Matthias Bernahrndt, Tom Schary und Übungsleiter Heinz Wirges.

Viele Erfolge und eine große Überraschung

Gut vorbereitet starteten die Para-Karatekas des VfL Traben-Trarbach beim Barbarossa-Cup am vergangenen Samstag in Kaiserslautern. Auch dieses Jahr wurde das Turnier wieder innerhalb der VfL-Teamkollegen ausgetragen.

Die VfL-Para-Gruppe nach den Wettkämpfen, v. l.: Isabelle Lauer (Übungsleiterin), Khuzam Al_Shanbour (Suma), Melanie Hässler (Silber), Tom Schary (Bronze), Christian Fechler (Gold), Jens Nopper (Gold), Nina Fell (Silber), Dirk Sommerlad (Bronze)

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Ehrung für erfolgreiche VfL-Karatekas bei Neujahrsempfang

Während des Neujahrsempfangs der Stadt Traben-Trarbach wurden die erfolgreichen Sportler der Karate-Abteilung „Menschen mit Behinderung“ des VfL für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr geehrt. So konnte Stadtbürgermeister Patrice Langer zum wiederholten Male zahlreiche Meister und Vizemeister aus den Reihen der VfL-Para-Karatekas begrüßen und deren sportlichen Höhepunkte aufzählen: Fast alle gestarteten Para-Karatekas fuhren auf den deutschen Karatemeisterschaften (DKM) in Neumünster wieder vorderste Plätze ein. Auch beim Barbarossa-Cup in Kaiserslautern zeigten sie ihr – schon geradezu – verlässlich hohes Leistungsniveau. Erstmalig starteten Para-Sportler auf Landesebene bei den Meisterschaften des rheinland-pfälzischen Karate-Verbandes (RKV-Meisterschaften) für Kinder und Schüler in Rülzheim.

Nun hoffen alle Übungsleiter und Para-Karatekas, dass das Jahr 2018 genauso viele Erfolge bringen wird, wie das vergangene: Im Fokus der zukünftigen Trainingsarbeit liegen u. a. die Vorbereitungen auf die deutschen Karatemeisterschaften Mitte April, mit der Qualifikation für die WM diesen Jahres in Spanien!
Wir wünschen allen VfL-Karatekas auch im Jahr 2018 viel Gesundheit und weiterhin so viel Spaß und Erfolg mit ihrem Sport!

Die Karate-Sportler des VfL freuen sich über die Anerkennung und das Gutschein-Präsent der Stadt Traben-Trarbach, v. l. vorn): Tom Schary (4. Pl. DKM, 1. Pl. RKV, 3. Pl. Barbarossa); Christian Fechler (5. Pl. DKM, 3. Pl. RKV, 2. Platz Barbarossa); Dirk Sommerlad (2. Pl. RKV); Matthias Bernahrndt (3. Pl. DKM, 3. Pl. RKV, 1. Pl. Barbarossa); Jens Nopper (2. Pl. DKM, 1. Pl. RKV, 1. Pl. Barbarossa); Nina Fell (2. Pl. DKM, 1. Pl. RKV); Melanie Hässler (1. Pl. DKM, 1. Pl. RKV, 2. Pl. Barbarossa) und Stadtbürgermeister Patrice Langer am Lesepult.

Erfolgreich abgelegte Kyu- und Dan-Prüfungen beim VfL

Ende November war der letzte Trainings-Check von Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer, bevor es für einige Karatekas zur Gürtelprüfung nach Großrosseln (Saarland) am vergangenen Samstag ging.
Marcus Gutzmer (6. Dan) und Michael Loch (5. Dan) hielten dort ein Seminar zu den Karate-Themenbereichen „Kumite“ (Kampf mit Partner) und „Bunkai“ (Anwendung von Karate-Techniken) ab. Im Anschluss daran wurden die Prüfungen abgenommen.

Die Gruppe „Karate für Menschen mit und ohne Behinderung“ vom VfL nach dem Trainings-Check mit ihren Trainern und Übungsleitern. V. r., stehend: Marcus Gutzmer (Kata-Landestrainer), Jörg Baumgarten (ÜL und Gründer der Para-Karate-Gruppe), Markus Pieper (ÜL und Abteilungsleiter).

Die VfL-Karatekas nach den bestandenen Prüfungen in Großrosseln mit ihren Prüfern, v. l.: Prüfer Marcus Gutzmer (6. Dan) Isabelle Lauer (1. Kyu), Heinz Wirges (1. Dan), Markus Pieper (2. Dan), Jörg Baumgarten (2. Dan) und Prüfer Michael Loch (5. Dan).

Kadertraining und Vorbereitung für Gürtelprüfungen

Das letzte Kadertraining für dieses Jahr fand am vergangenen Sonntag in Traben-Trarbach statt. Diese Trainingseinheiten bei Kata-Landestrainer Gutzmer (6. Dan) sind ausgesprochen intensiv und effektiv und bereiten die Para-Karatekas schon jetzt auf die zahlreichen Turniere im kommenden Jahr vor.

Ende des Jahres stehen für einige Karatekas Gürtelprüfungen an. Daher gab es für die Prüflinge im Anschluss an das Kadertraining die Möglichkeit, sich mit ihrem jeweiligen Prüfungsprogramm beim Landestrainer zu präsentieren und sich wertvolle Korrekturen und Tipps für die weitere Prüfungsvorbereitung geben zu lassen.

Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (ganz links) erklärt und verbessert die ausgeführten Techniken der Landeskader-Para-Karatekas anhand der Kata Jion. Von rechts: Nina Fell, Tom Schary, Matthias Bernahrndt und Christian Fechler.

Landeskader und Prüflinge nach dem Training; hinten, v. l.,: Heinz Wirges (ÜL), Markus Pieper (Abteilungsleiter Karate), Tom Schary, Nina Fell, Marcus Gutzmer (Kata-Landestrainer), Jörg Baumgarten (Gründer der Para-Karate-Gruppe) und Christian Fechler. V. l., kniend: Jens Nopper und Matthias Bernahrndt.

Trainingseinheit für VfL-Karatekas bei Kata-Landestrainer

Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (6. Dan) besucht regelmäßig die VfL-Karatekas, um deren Trainingsstand zu prüfen und hilfreiche Tipps für das weitere Training im Verein zu geben. Dieses Engagement vonseiten des Trainers und des Vereins macht sich bereits bemerkbar, denn zunehmend werden hohe und anspruchsvolle Katas erlernt. So stand das Einstudieren der Meisterkatas Ji´ in und Kanku-Sho im Mittelpunkt dieser Trainingseinheit.

Großer Stern des Sports in Bronze geht an: Para-Karatekas vom VfL!

Großer Stern gleich große Freude –

diese Rechnung ging für das Team der VfL-Para-Karatekas am vergangenen Donnerstagabend auf. An diesem Termin fand der Regionalentscheid für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ statt, welcher vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volks- und Raiffeisenbanken veranstaltet wird. Bei diesem Wettbewerb soll vor allem das gesellschaftliche Engagement der Sportvereine herausgehoben und gewürdigt werden.

Hierbei konnte die von Jörg Baumgarten gegründete Gruppe „Karate für Menschen mit und ohne Behinderung“ vom VfL Traben-Trarbach die Jury überzeugen. Seit über 10 Jahren trainieren Karate-Freizeitsportler mit und ohne körperliche, geistige oder psychischen Beeinträchtigungen gemeinsam. Gleichzeitig werden die Para-Karatekas besonders gefördert, so dass sie regelmäßig und erfolgreich an nationalen und internationalen Turnieren teilnehmen und schon viele Karate-Meistertitel und andere hervorragende Platzierungen für sich entscheiden konnten. Diese sportlichen Erfolge haben gleichzeitig auch einen positiven Einfluss auf das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit der Para-Karatekas. „So ist diese Sportgruppe ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Inklusion und Integration in einem Sportverein gelebt werden kann“, hob Landrat Gregor Eibes in seiner Laudatio hervor. Weiter betonte er, wieviel Engagement, Motivation und Anstrengung die Para-Sportler aufbringen müssen, um sportliche Erfolge zu erzielen – eben genauso wie bei den sogenannten nicht-behinderten Sportlern auch! Vor diesem Hintergrund verwischen die scheinbaren Grenzen zwischen Leistungs- und Paraklasse.