Nina Fell unter den zehn Besten der Welt!

Bei den Para-Karate-Weltmeisterschaften in der vergangenen Woche verpasste Para-Karateka Nina Fell vom VfL Traben-Trarbach zwar den Einzug ins Finale, sicherte sich aber einen großartigen zehnten Platz in der Vorrunde!

Die Vorrunden wurden bei den Damen der Para-Karate-WM in zwei Pools ausgetragen, wobei Nina Fell in einen ausgesprochen leistungsstark besetzten Pool ausgelost wurde. Dort traf sie auch auf die amtierende Weltmeisterin, Patricia Wright aus Kanada, die aber im Finale ihren Weltmeistertitel an die Ägypterin Ebrahim Salma_Alaaeldin abtreten musste. Fell erreichte in dieser Vorrunde mit 36,4 Punkten (inkl. 0,3 Sonderpunkten) den 6. Platz von acht Teilnehmerinnen, während sich Wright mit 38,4 Punkten (inkl. 2,0 Sonderpunkten) als Pool-Siegerin durchsetzte.

Helga Balkie aus Berlin schaffte es als einzige aus dem deutschen Para-Karate-Nationalteam ins Finale der Sehbehinderten wo es ihr zum dritten Mal in Folge gelang, den Weltmeistertitel zu holen!
Vor den internationalen Wettkämpfen des Para-Karatesports, werden die Para-Karatekas getestet und erhalten in Abhängigkeit der Stärke ihrer Beeinträchtigung sogenannte Sonderpunkte. In erster Linie werden bei diesem Test Beeinträchtigungen der körperlichen Koordination stärker gewichtet. Geistige Behinderungen, welche die Trainingsarbeit ebenso erschweren bzw. beeinträchtigen können, werden weniger berücksichtigt. Mit dieser Handhabe der Regelung kann man es also problematisch ansehen, eine Art Chancengleichheit was die Bewertung mit Sonderpunkten betrifft, herzustellen.


Nina Fell vor dem WiZink Center, dem Veranstaltungsort der Karate-WM vergangener Woche in Madrid.


Blick in die gut gefüllte Austragungshalle während der Karate-Weltmeisterschaften in Madrid.

Text: Carmen Kittelberger
Fotos: Markus Pieper

Gut vorbereitet geht´s zur Karate-WM nach Madrid

Im Rahmen der 24. Karate-Weltmeisterschaft, die vom 6. bis zum 11.11.2018 in Madrid stattfinden wird, werden auch die Weltmeisterschaften in Para-Karate ausgerichtet. VfL-Para-Karateka Nina Fell hat sich für die Teilnahme qualifiziert und trainiert dafür seit vielen Monaten intensiv mit ihren Heimtrainern Jörg Baumgarten und Markus Pieper. Unterstützt wird das Training beim VfL Traben-Trarbach durch Trainingseinheiten beim National-Coach für Para-Karate, Heiko Kuppi (6. Dan) und Marcus Gutzmer (6. Dan), dem Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz.

Fell und Pieper sind zuversichtlich eine gute Platzierung zu erzielen und freuen sich auf die vielen neuen Erfahrungen und Eindrücke, die nur so ein internationales Großturnier wie eine Weltmeisterschaft bieten kann!

Einmal Silber und ein starker Auftritt als Team beim Bavarian Open in Ingolstadt

Gut vorbereitet starteten vier VfL-Karatekas am vergangenen Wochenende beim Bavarian Open in Ingolstadt. Nina Fell zeigte eine starke Kata Ji´in und verpasste die Goldmedaille mit nur 0,6 Punkten Abstand zur amtierenden deutschen Meisterin Andreea Nowak.

Tom Schary führte souverän seine Kata Kanku-Sho vor, musste sich seinem Gegner jedoch geschlagen geben und erreichte den vierten Platz. Matthias Bernahrndt und Christian Fechler erkämpften sich den sechsten und siebten Platz.

Zum ersten Mal traten Tom Schary und Matthias Bernahrndt in der Kategorie „Kata Team“ an. Synchron und stark führten sie die Kata Kanku-Sho vor und sicherten sich einen tollen vierten Platz.
Für Nina Fell ist es noch nicht das letzte Turnier in diesem Jahr. Sie bereitet sich nun intensiv auf die Weltmeisterschaft vor, die im November in Madrid stattfindet.


Die Teilnehmer des Bavarian Open (v. l.): Matthias Bernahrndt, Tom Schary, Nina Fell und Christian Fechler.


Während des Turniers: Matthias Bernahrndt (links) und Tom Schary präsentieren ihre Team-Kata Kanku-Sho.


Tom Schary (links) und Matthias Bernahrndt freuen sich über ihren vierten Platz.

VfL-(Para)-Karatekas beim DKV-Tag in Neuss stark vertreten

Beim diesjährige DKV-Tag (Deutscher Karate Verband) am vergangenen Samstag in Neuss standen die Themenbereiche Spitzensport, Breitensport, Masters und Para-Karate im Mittelpunkt. Erstmalig wurde Jörg Baumgarten (2. Dan) vom DKV eingeladen, eine Trainingsstunde zu präsentieren, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen angepasst ist. Baumgarten gründete vor ca. neun Jahren die Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“ beim VfL Traben-Trarbach. Seitdem konnten er und die anderen Para-Karate-Übungsleiter viel Erfahrungen für das Training mit Menschen mit Behinderungen sammeln. Da die Beeinträchtigungen der Para-Karatekas ganz unterschiedlich ausgeprägt sind, bedarf es eines großen Maßes an Einfühlungsvermögen, ohne das jeweilige Trainingsziel aus den Augen zu verlieren. Die einzelnen Sportler müssen hierbei behutsam gefordert und auf nationale und internationale Wettkämpfe vorbereitet werden, aber gleichzeitig darf auch nie der Spaß am Karatesport verloren gehen. Ein Beispiel für diese Gratwanderung im Karate-Training wurden von Jörg Baumgarten und National-Coach Heiko Kuppi bei diesem Schau-Training präsentiert.

Die Teilnehmer des Para-Karate-Schau-Trainings in Neuss nach den Trainingseinheiten bei National-Coach Heiko Kuppi (Vierter v. l., stehend) und Jörg Baumgarten (Fünfter v. l., stehend).

Nina Fell beim ersten National-Kadertraining für Para-Karate in Berlin

Am vergangenen Wochenende war es soweit: Heiko Kuppi, Nationalcoach für Para-Karate, lud zum ersten Bundeskader-Training für Para-Karate nach Berlin ein. Am dortigen Bundesstützpunkt in Berlin-Kaulsdorf trafen sich sämtliche in den A-Kader berufene Para-Karatekas aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch wenn der Anlass des Trainings ein Novum beim deutschen Karate-Verband (DKV) ist, war die Stimmung an diesem sportlichen Wochenende bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern doch sehr vertraut und fast schon familiär: Die Para-Karatekas sowie deren Betreuer, Eltern und Trainer kennen sich teilweise schon seit einigen Jahren von den zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfen.

Es ist geplant, dass die Para-Karatekas ca. viermal im Jahr mit dem Nationalcoach trainieren und dieser so einen kontinuierlichen Überblick über deren Leistungsstand erhält. An diesem Wochenende standen die Vorbereitungen für die Karate-Weltmeisterschaften in Madrid im November und die Bavaria Open in Ingoldstadt im Oktober dieses Jahres im Vordergrund. Kuppi trainierte intensiv mit der Gruppe, aber auch mit jedem Einzelnen, so dass wertvolle Tipps und Hilfestellungen für das weitere Training im Heimatverein über die anwesenden Betreuer direkt weitergegeben werden konnten.

Die Para-Karate-Nationalmannschaft Deutschlands mit ihrem Nationalcoach Heiko Kuppi v. l. stehend: Albert Singer (KC Vaihingen/ Enz/ BW), Nina Fell (VfL Traben-Trarbach/ RPF), Heiko Kuppi (Nationalcoach), Marvin Nöltge (KD Waldkirch/ BW), Helga Balkie (AC Berlin/ BER). V. l., vorn: Michael Lesic (KC Vaihingen/ Enz/BW), Sven Baum (Karateverein Bushido Bad Langensalza/ THU). Auf dem Foto fehlt Andreea Nowak (1. CKSS Traunreut/ BAY).

VfL Para-Karateka Nina Fell mit Nationalcoach Heiko Kuppi beim Kadertraining in Berlin.

Erfolgreiche Gürtelprüfungen beim VfL

Nach vielen Wochen der Prüfungsvorbereitungen war es am vergangenen Donnerstag soweit: Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer kam in den Dojo des VfL nach Traben-Trarbach und prüfte die zahlreichen Prüflinge der Karate-Abteilung. Je nach Gürtelgrad und Stilrichtung umfasste die Prüfung die Elemente Kihon (Grundschule), Kata (Form) und Kumite (Partnertraining) sowie Techniken der Selbstverteidigung.

Das lange Üben und auch die konzentrierte Anspannung vor der Prüfung haben sich am Ende gelohnt: Gutzmer war mit den gezeigten Leistungen zufrieden, so dass alle bestanden haben und er sie zu ihrem jeweils höheren Gürtelgrad (Kyu) mit Urkunde und teilweise auch neuer Gürtelfarbe beglückwünschen konnte.

Die Kyu-Prüflinge: Matthias Bernahrndt (3. Kyu), Tom Schary (2. Kyu), Dirk Sommerlad (3. Kyu), David Krämer (9. Kyu), Anja Häckel (9. Kyu), Paulin Müller (5. Kyu); Anne Schnitzius (4. Kyu), Khuzam Al_Shanbour (Suma) (8. Kyu), Nina Fell (3. Kyu), Melanie Hässler (4. Kyu), Christian Fechler (3. Kyu), Boris Stoianov (7. Kyu), Noel Hammerschmidt (6. Kyu), Daniel Berg (8. Kyu), Christopher Haubs (9. Kyu), Michel Krämer (4. Kyu), Anna Kittelberger (8. Kyu), Jens Nopper (4. Kyu).

Große Prüfung für die Kleinen

Am Donnerstag, 31.05.2018 fanden trotz des Feiertags Gürtelprüfungen in der Karate Abteilung des VfL Traben-Trarbach 1861 e.V. statt.

22 Kinder wurden vom Landes- und Diplomtrainer Marcus Gutzmer geprüft, der extra dafür in unser Dojo angereist war.
Seit Wochen hatten sich die Kids schon auf diesen Tag vorbereitet und die Aufregung war entsprechend groß.
Jeder zeigte in den Disziplinen Kihon, Kata und Kumite sein Können und nach langem Warten wurde allen Karateka eine Urkunde überreicht.
Mit großem Stolz dürfen nun alle einen neuen Gürtel tragen.
Der Verein gratuliert allen Prüflingen ganz herzlich und freut sich auf weitere motivierte Trainingseinheiten!

Die neuen Gürtel dürfen tragen:
Weiß-gelb: Lenz Bauer, Lasse Cubaud, Maximilian Diewald, Lars Gutjahr, Kathy Hoffmeister, Kayleigh Jetich, Raphael Jetich, Valentino Padrin, Fiona Pedak und Nico Schneiders.

Gelb: Marlene Berger, Emely Eltges, Ksenija Jetich, Noah Römer und Diana Windermut.
Orange: Clarissa Eltges, Elisa Lebenstedt, Ben Mees, Charlotte Schwabbauer, Damien Storz und Max Windermut.
Grün: Selin Karaduman.

Trotz verpasstem EM-Finale die Karate-WM fest im Blick

Am vergangenen Wochenende fand die Para-Karate-EM in Novi Sad (Serbien) statt, an der VfL-Karateka Nina Fell, die in den A-Kader der deutschen Karate-Nationalmannschaft berufen wurde, teilnahm. Fell wurde von ihrem Coach und Vereinstrainer Jörg Baumgarten begleitet.

Nach einer stressigen Vorbereitungs- und Warm-up-Phase, präsentierte Nina Fell ihre Kata „Ji’in“, die sie extra für die EM einstudiert hatte, zunächst ausgesprochen dynamisch und mit viel Kime (etwa: Entladen der Energie, Moment größter Anspannung). Leider unterlief ihr ein Fehler im Richtungswechsel, so dass sie nach Punkten lediglich auf dem vierten Platz landete und somit den Einzug ins Finale verpasste. Fells Nationalmannschaftskollegin, Andrea Nowak vom 1. CKSS Traunreut (Bayern), konnte sich in ihrem Pool durchsetzen und gewann schließlich den Europameisterschaftstitel.


Nina Fell freut sich auf die diesjährige Para-Karate-WM in Madrid und hat diese schon fest im Blick!

VfL Para-Karatekas werben an Rosenberg-Schule für ihren Sport

im Rahmen des Schulfestes zum 50-jährigen Bestehen der Rosenberg-Schule in Bernkastel-Kues, präsentierten die Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach einen Querschnitt aus dem Karate- Training.

Jörg Baumgarten, Übungsleiter und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“ stellte den Zuschauern die Karatekas und die Grundlagen des Karate-Trainings vor. Für Para-Karateka Nina Fell war diese Vorführung sogar ein besonderes Ereignis, weil sie selbst Schülerin der Rosenberg-Schule war, nur gute Erinnerungen an ihre Schulzeit dort hat und viele „alte“ bekannte Gesichter wiedersehen konnte.

Damit die Rosenberg-Schüler den Karate-Sport etwas näher kennen lernen können, werden Übungsleiter der Karate-Abteilung des VfL Traben-Trarbach in den nächsten Wochen viermal an die Schule kommen und dort ein Schnupper-Training anbieten.

Das inklusive Karate-Training findet montags und donnerstags von 19 – 21 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums, Köveniger Straße 78 in Traben-Trarbach statt. Kontakt: J. Baumgarten, betreuungj.baumgarten@gmail.com, Fon: 0151 15240097.


Jörg Baumgarten (links im Bild) erklärt den Zuschauern die Trainingsform „Kumite“ (Wettkampf zweier Gegner), die mit Faustschützern durchgeführt wird.


Zum Schluss der Karate-Vorführung gab es eine Mitmach-Aktion für die Zuschauer: Begeistert wurden „Oi-Zukis“ (Schlagtechnik) ausprobiert und der Kampfschrei „Kiai“ (u. a. zum Einschüchtern des Gegners) gebrüllt!

Para-Karatekas weiterhin auf Erfolgskurs

Bei den deutschen Para-Karatemeisterschaften Mitte April in Coburg zeigten die Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach, dass sie ihre Leistungen zuverlässig abrufen und ihre jeweiligen Titel verteidigen bzw. sich sogar noch verbessern konnten: Die Para-Karatekas sorgten wieder für Edelmetall beim VfL und brachten einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze mit an die Mosel zurück!
In der Kategorie „psychisch behindert“ gewannen Melanie Hässler zum dritten Mal in Folge den Meistertitel und Jens Nopper ebenfalls zum dritten Mal in Folge den Vizemeistertitel.
Bei den Karatekas mit geistiger Behinderung verteidigte Nina Fell wieder ihren Vizemeistertitel. Fell unterlag der amtierenden Meisterin vom 1. CKSS Traunreut (BAY) ganz knapp mit nur 0,2 Punkten Unterschied. Trotz der starken Konkurrenz bei den Herren, glänzte Tom Schary mit seiner kraftvoll gelaufenen Kata Kanku Sho. Gemeinsam mit dem amtierenden Weltmeister Albert Singer vom KC Vaihingen/ Enz (BW), erkämpfte er sich den dritten Platz und gewann damit mit Bronze.

Uwe Fuchs landete trotz einer längeren Trainingspause auf Platz 5! Die weiteren Platzierungen: Christian Fechler (5. Platz), Dirk Sommerlad (7. Platz), Turnier-Neuling Daniel Berg (8. Platz), Matthias Bernahrndt (9. Platz) und Benjamin Wollenschläger (11. Platz).

Im Rahmen des Turniers stellte sich der neu berufene National-Coach für Para-Karate beim DKV, Heiko Kuppi, vor. Kuppi hat unter anderem den Auftrag, sich verstärkt um den Nachwuchs in Para-Karate zu kümmern und Talente zu sichten. Gleichzeitig soll die Trainingsarbeit im Leistungskader straffer und professioneller organisiert werden. Diese Entwicklung ist sicherlich zu begrüßen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Para-Karate im Jahr 2024 eventuell olympisch werden könnte.

Die DKM-Medaillengewinner, v. l., hinten: Nina Fell, Melanie Hässler und Tom Schary. Vorn kniend Jens Nopper.

Die Para-Gruppe mit ihren Trainern nach dem Turnier, v. l., stehend: Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer, Jörg Baumgarten (ÜL und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“), Daniel Berg, Matthias Bernahrndt, Nina Fell, Melanie Hässler, Tom Schary, Christian Fechler, Markus Pieper (Karate-Abteilungsleiter). V. l., sitzend: Uwe Fuchs, Jens Nopper und Dirk Sommerlad.