Kyu-Prüfungen mit Erfolg bestanden

In der vergangenen Woche bestanden acht Prüflinge der inklusiven Karategruppe beim VfL 1862 e. V. Traben-Trarbach ihre Gürtelprüfung.

Die Vorbereitungen für diese Prüfung wurden in erster Linie von den Trainer*innen Jörg Baumgarten, Isabelle Lauer und Heinz Wirges übernommen und mussten vorwiegend unter Corona-Bedingungen erfolgen. Das heißt, die Karatekas konnten nicht wie gewohnt in der Sporthalle ihren Sport trainieren, sondern mussten Corona-konform auf Sportplatz und Schulhof im Freien ausweichen. Umso größer ist dieser Prüfungserfolg zu bewerten und die Freude, dass alle bei Prüfer Marcus Gutzmer (6. Dan, Kata-Landestrainer des RKV) bestanden haben.


Die Kinder der inklusiven Karategruppe freuen sich mit Prüfer und Trainer über ihren nächsthöheren Kyugrad, v. l.: Marcus Gutzmer (6. Dan, Prüfer und Kata-Landestrainer des RKV) David Lofy (7. Kyu), Elias Busch (8. Kyu), Ben Lofy (8. Kyu), Enola Busch (8. Kyu) und Jörg Baumgarten (Trainer und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“ beim VfL).


Die Freude über die bestandene Prüfung war bei den Erwachsenen nicht minder groß! V. l.: Marcus Gutzmer (6. Dan, Prüfer und Kata-Landestrainer des RKV), Jens Nopper (1. Kyu), Melanie Hässler (1. Kyu), Anna Kittelberger (5. Kyu), Jingjing Yang (7. Kyu) und Jörg Baumgarten (Trainer und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“ beim VfL).

Nina Fell verdient sich mit starkem Auftritt EM-Bronze

VfL-Para-Karateka Nina Fell brachte von der 4. EKF PARA Karate Europameisterschaft, die in Porec/Kroatien stattfand, die Bronze-Medaille mit!

In ihrem Pool mit der Kategorie „intellectually impaired K21“ trat sie gegen die Spanierin Lucia Sanchez Rosado und Olivia Kakosy aus Ungarn an. Am Ende gewann die Ungarin die Goldmedaille nach Punkten vor Sanchez Rosado (Silber) und Fell (Bronze).

Die Vorbereitungen für dieses Turnier liefen seit ca. eineinhalb Jahren unter erschwerten Pandemie-Trainings-Bedingungen. Umso größer war die Nervosität vor dem Start, weil sich die Para-Karatekas nicht in (analogen) Turnieren messen konnten und gespannt waren, wie sich die sportliche Konkurrenz vorbereitet hatte. Zudem startete Nina Fell auf diesem Turnier mit der neu einstudierten Kata Gorjui Shosho. Umso erleichterter und zufrieden zeigten sich Bundestrainer Heiko Kuppi und Para-Karate-Beauftragte Kathrin Brachwitz vom DKV (deutscher Karateverband) mit Fells Leistungen auf der kroatischen Wettkampffläche. Dieses hervorragende Abschneiden zeigt, dass Fell und das Trainer-Team im Heimatverein und am Bundeskader-Stützpunkt in Berlin auf einem guten Weg sind, was nicht zuletzt für die anstehende Weltmeisterschaft im November dieses Jahres in Dubai wichtig ist.

Insgesamt war der deutsche Para-Karate-Bundeskader auf dieser EM ausgesprochen erfolgreich: die vier gestarteten Para-Karatekas erkämpften sich drei Bronze-Medaillen und einen hervorragenden 7. Platz!


Nina Fell zeigt einen kraftvollen Oi-Zuki in ihrer Wettkampf-Kata Gorjui Shosho auf der 4. EKF PARA Karate Europameisterschaft in Porec/Kroatien. Foto: DKV, Fotografin


Der Para-Karate Bundeskader nach dem Turnier, v. l. hinten: Marvin Nöltge (Bronze, Karate-Dojo Waldkirch-Kollnau e.V.), Albert Singer (Bronze, KC Vaihingen/Enz), Nina Fell (Bronze, VfL 1861 Traben-Trarbach, Vorn: Kathrin Brachwitz, Para-Karate-Beauftragte des DKV (deutscher Karateverband) und National-Coach Heiko Kuppi. Nicht auf dem Bild: Sven Baum (7. Platz, Rollstuhl-Karateka, Buschido Waltershausen). Foto: DKV, Fotografin

Text: Carmen Kittelberger

VfL-Para-Karatekas kämpfen sich im virtuellen Turnier auf die vorderen Plätze

Mittlerweile wird es für Wettkampf-Team der Para-Karate-Gruppe des VfL Traben-Trarbach schon zur Routine: Statt auf Karate-Turniere zu fahren, werden die Katas im heimischen Terrain per Handy aufgenommen und hochgeladen, um sich so mit den Wettkampfgegner*innen aus dem In- und Ausland zu messen.

So war es auch wieder beim jüngsten Para-Karate-Turnier, dem EDEKA KOCH PARA-KARATE e-CHAMPIONS LEAGUE #2. In der Kategorie „Intellectually impaired male” schafften es die VfL-Para-Karatekas Matthias Bernahrndt und Tom Schary bis ins Halbfinale. Dort schlug Bernahrndt seinen Vereins-Kollegen Schary. Im Finale stand Bernahrndt dann daraufhin dem mehrmaligen deutschen Meister Albert Singer vom KC Vaihingen gegenüber, der ihn ganz knapp mit 0,3 Punkten Vorsprung auf den 2. Platz verwies!

Tom Schary errang den dritten Platz. Nina Fell (Kategorie „Intellectually impaired female”) wurde nach zwei gewonnenen Wettkämpfen und zwei Niederlagen ebenfalls Dritte in diesem Turnier.


Von links oben im Uhrzeigersinn: Nina Fell, 3. Platz, Matthias Bernahrndt, 2. Platz; Jörg Baumgarten, Trainer und Organisator der Teilnahme am eTournament; Tom Schary, 3. Platz.

Foto und Text: Carmen Kittelberger

VfL-Para-Karateka Fell fährt zur EM nach Kroatien

vom 19.05. – 23.05.2021 finden die 4. EKF PARA Karate EM in Porec/Kroatien statt, für die sich Para-Karateka Nina Fell vom VfL Traben-Trarbach qualifiziert hat.
Fell konnte sich vor Corona-Zeiten wahrhaftig besser auf ihre Wettkämpfe vorbereiten: Die Hallenbenutzung als Dojo (Trainingsraum für japanischen Kampfsportarten) und ausgelegte Wettkampfmatten sind für ein effizientes Karatetraining hierbei obligatorisch.

All diese grundlegendenden Bedingungen fielen seit über einem Jahr nun aus und wurden durch Corona-konforme Trainingsformen im Freien notgedrungen ersetzt. Dieses Training und die Teilnahme an Turnieren im Internet (eTournaments) wurden für Nina Fell und ihre Team-Kolleg*innen durch das seit über einem halben Jahr rein ehrenamtliche Engagement der Trainer*innen Jörg Baumgarten (Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“), Carmen Kittelberger und Isabelle Lauer aufrechterhalten.
Lediglich das Bundeskader-Training bei Para-Bundestrainer Heiko-Kuppi in Berlin blieb, wohin sie von Ihrem Vereins-Coach Isabelle Lauer regelmäßig begleitet wurde.

Auch wenn Fells Trainings-Vorbereitungen für die EM alles andere als optimal gelaufen sind, hat sie das Beste aus diesen Bedingungen gemacht. Und noch eine Besonderheit hat diese Europameisterschaft: Nach über 14 Monaten ist dies das erste analoge Turnier − nach vielen eTournaments − an dem sie endlich weder teilnehmen kann und so freut sie sich natürlich umso mehr auf diese sportliche Herausforderung und das Zusammentreffen mit ihren internationalen Konkurrentinnen.


Para-Karateka Nina Fell freut sich auf die EM in Kroatien.

Text und Foto: Carmen Kittelberger

Para-Karatekas bringen VfL im internationalen Vereins-Ranking auf Platz 1

Die Sensation gleich vorne weg: Die Para-Karatekas vom VfL 1861 e. V. Traben-Trarbach holten in der Gesamtwertung des virtuellen Turniers „International Para-Karate-eTournament by Tervel Sport Events“ mit insgesamt 5 gewonnen Medaillen. Den ersten Platz teilt der VfL mit dem russischen Verein Schoolkonas. An diesem virtuellen Para-Karate-Turnier, das in drei Teil-Turniere aufgeteilt war, nahmen insgesamt 17 Vereine aus zehn Nationen teil.

Nina Fell schaffte es mit ihrer einstudierten Kata Ji‘in im dritten und damit letzten Teil-Turnier bis ins Finale. Dort musste sie sich jedoch mit 21,6 Punkten der amtierenden ägyptischen Para-Karatemeisterin Salma Alaaeldin Ebrahim (22,7 Punkten) geschlagen geben.

Fells Team-Kollege Matthias Bernahrndt kämpfte sich mit der von ihm gezeigten Kata Kanku Sho ebenfalls bis zum Finale vor, wo er auf den Ägypter Mostafa Aboelfotuh traf. Diesen verwies er mit 0,4 Punkten Vorsprung auf Platz 2 und sicherte sich so die Goldmedaille.

Tom Schary setzte sich im Viertelfinale mit einem großen Punkteabstand (21,6 Punkte) gegen Ilia Stets aus Russland (18,7 Punkte) durch. Im Halbfinale traf er auf seinen Teamkollegen Matthias Bernahrndt und musste sich diesem mit 0,7 Punkten Rückstand geschlagen geben. In der Gesamtwertung erkämpfte er sich die Bronzemedaille.
Christian Fechler verlor in der Vorrunde gegen seinen russischen Kontrahenten und späteren Drittplatzierten Nikolai Polikarpov und erreichte in der Gesamtwertung den 5. Platz.

Nina Fell (Erste von oben) und Matthias Bernahrndt (Zweiter von oben) sind jeweils Erstplatzierte in der Gesamtwertung. Tom Schary (unten links) erkämpfte sich die Bronze-Medaille im dritten Teil-Turnier und Christian Fechler (unten rechts) erreichte den 5. Platz in der Gesamtwertung.

V. l.: Die Coaches Isabelle Lauer, Jörg Baumgarten und Carmen Kittelberger begleiteten und organisierten die Teilnahmen an den virtuellen Turnieren.

Para-Karatekas legten erfolgreich Kyu-Prüfung ab

Malin Klein und Tim Ruff, Mitglieder der inklusiven Trainingsgruppen für Karate beim VfL 1861 e. V. Traben-Trarbach, haben es geschafft: Sie legten erfolgreich ihre Prüfung für den nächsthöheren Gürtelgrad (Kyu) ab! Obwohl die Vorbereitungszeit für die Prüfung durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen erheblich erschwert wurde, waren die Prüfer mit den gezeigten Leistungen ausgesprochen zufrieden.

Malin Klein hält stolz den neuen Gürtel (8. Kyu) und ihre Urkunde in den Händen. Mit ihr freut sich ihre Prüfer, Marcus Gutzmer, Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz (Prüfung am 29.10.2020).

Tim Ruff freut sich nach der erfolgreich bestandenen Prüfung über seinen neuen gelben Gürtel (8. Kyu) und die Urkunde.

Zahlreich bestandene Kyu-Prüfungen

Die Nervosität war bei den inklusiven Trainingsgruppen für Karate beim VfL Traben-Trarbach regelrecht zu spüren: Der Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz, Marcus Gutzmer, war an die Mosel gereist, um die verschiedenen Gürtelprüfungen abzunehmen. Obwohl die Vorbereitungszeit für die Prüfung durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen erheblich erschwert wurde, war Gutzmer mit den gezeigten Leistungen ausgesprochen zufrieden.

In beiden inklusiven Karate-Gruppen – Kinder und Erwachsen – haben alle Prüflinge bestanden und den nächst höheren Gürtelgrad (Kyu) erhalten!

Die Prüflinge der inklusiven Karate-Gruppe für Kinder nach der Prüfung, v. l.: David Lofy (8. Kyu), Cora Heil (8. Kyu), Malte Heil (8. Kyu), Arne Heil (8. Kyu), Alexander Christ (8. Kyu), Elias Busch (9. Kyu), Enola Busch (9. Kyu) und Ben Lofy (9. Kyu). Vorn kniend, v. l.: Jörg Baumgarten (Trainer und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“) und Marcus Gutzmer (Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz).

Die erfolgreichen Prüflinge der inklusiven Karate-Gruppe für Erwachsene mit Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz, Marcus Gutzmer, als Püfer (vorn rechts), Trainerin Isabelle Lauer (Erste v. l.) und Jörg Baumgarten, Trainer und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“ (Zweiter v. l.). Die Prüflinge (beginnend in der 2. Reihe, v. l. n. r.): Matthias Bernahrndt (1. Kyu), Nina Fell (1. Kyu), Christian Fechler (1. Kyu), Jens Nopper (2. Kyu), Anna Kittelberger (6. Kyu), Melanie Hässler (2. Kyu), Daniel Berg (7. Kyu), Jingjing Yang (8. Kyu), Rudolf W. Gay (8. Kyu), Lea Schüßler (8. Kyu), Rolf Kullmann (9. Kyu).

Fotos und Text: Carmen Kittelberger

Zweites virtuelles Para-Karate-Turnier erfolgreich absolviert

Mit Hochspannung vor dem Handy wurden die Ergebnisse des 2nd International Para-Karate etournament by Tervel Sport Events von den Para-Karatekas des VfL Traben-Trarbach verfolgt: Dieses virtuelle Turnier, welches zum zweiten Mal in diesem Corona-Jahr stattfand, ermöglicht es den Para-Karatekas, sich dennoch mit internationalen Gegner*innen zu messen. Im Zeitraum vom 4.-13. September wurden die Videos der teilnehmenden Para-Karatekas hochgeladen und von den Wettkampfrichter*innen bewertet. Die Ergebnisse wurden dann wiederum Internet veröffentlicht – und erst dann erfuhr man als Teilnehmer*in, ob man es eine Runde weiter geschafft hat!

Erstmalig war Christan Fechler dabei, der im Halbfinale sogar seinen Team-Kollegen Tom Schary schlug und so ins Finale kam. Dort traf er auf seinen Team-Kollegen Matthias Bernahrndt, der die athletische und sicher gelaufene Kata Kanku Sho zeigte und damit sich die Gold-Medaille sicherte. Fechler landete somit auf Platz 2.
Dirk Sommerlad kam sogar bis ins Viertelfinale, verlor dort aber gegen seinen Rivalen aus Chile.

Nina Fell gewann im Halbfinale gegen ihre Gegnerin aus den Niederlanden, musste sich aber im Finale ihrer Herausforderin Vera Epifanova (RUS) ganz knapp mit nur 0,1 Punkten Unterschied geschlagen geben.

Im Medaillenspiegel dieses Turniers landete Deutschland (6 Medaillen) nach der Russischen Föderation (8 Medaillen) auf Platz 2. Von den sechs Medaillen für Deutschland entfielen allein vier Medaillen auf die Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach!


Die VfL-Para-Karatekas nach dem eTournament, v. l. o. im Uhrzeigersinn: Nina Fell (Silber), Matthias Bernahrndt (Gold), Dirk Sommerlad (Viertelfinale ausgeschieden) und Tom Schary (Bronze).


V. l. o. im Uhrzeigersinn: Christian Fechler (Silber) und die Coaches Jörg Baumgarten, Carmen Kittelberger und Isabelle Lauer.

Fotos und Text: Carmen Kittelberger

Erstmalig virtuelles Turnier für Para-Karate

Für die VfL-Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach war dies eine völlig neue Turnier-Erfahrung: anstatt in einer großen (lauten) Sporthalle, vor Zuschauern und mit Wettkampf—Atmosphäre zu stehen, performten die Para-Karatekas ihre Katas (fast allein) vor laufender Video-Kamera!

Das „1st International Para-Karate eTournament by Tervel Sport Events”, welches vom 4.-12. Juli stattfand, machte ein Karate-Turnier auch in Corona-Zeiten möglich. Innerhalb einer bestimmten Frist mussten die Videos hoch geladen werden, welche daraufhin von den Wettkampfrichter*innen bewertet wurden. „Da es zurzeit überhaupt nicht absehbar ist, ob oder wann ein regulärer Karate-Wettkampf wieder möglich sein wird, ist ein virtuelles Turnier eine sehr gute Gelegenheit, wieder ein Wettkampfziel vor Augen zu haben und sich zu präsentieren“, waren sich die angetretenen VfL-Karatekas Nina Fell, Matthias Bernahrndt, Tom Schary und Dirk Sommerlad einig.

Das Turnier war international und mit vielen amtierenden Weltmeister*Innen hochkarätig besetzt, so dass Para-Karate-Trainer Jörg Baumgarten und „seine“ Athlet*innen ausgesprochen zufrieden mit den erreichten Platzierungen waren: So war Fell mit dem erlangten dritten Platz hoch zufrieden. Bernahrndt schaffte es sogar ins Halbfinale, musste sich aber dort seinem Konkurrenten aus Venezuela geschlagen geben und landete somit ebenfalls auf dem dritten Platz.

Schary war in der Vorrunde punktgleich(!) mit seinem Gegner und unterlag lediglich durch eine Kampfrichter*innen-Entscheidung. Schary und Sommerlad erlangten jeweils den fünften Platz.

Die VfL-Para-Karatekas nach dem eTournament, v. l. o. im Uhrzeigersinn: Nina Fell (3. Platz), Matthias Bernahrndt (3. Platz), Dirk Sommerlad und Tom Schary (jeweils 5. Platz).

Die beiden Coaches Carmen Kittelberger und Jörg Baumgarten begleiteten und organisierten die Teilnahme am ersten virtuellen Para-Karate-Wettkampf. Baumgarten gründete vor 11 Jahren die Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“. Seitdem nehmen die Para-Karatekas regelmäßig an nationalen und internationalen Turnieren mit viel Erfolg teil.

Zwei deutsche Meistertitel für den VfL Traben-Trarbach

Doppel-Gold für die Doppelstadt an der Mosel: Auf der Para-DKM (deutsche Meisterschaft für Para-Karate) holten gleich zwei Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach in der Kategorie Menschen mit psychischer Behinderung die Gold-Medaille: Als mehrfacher deutscher Vizemeister gelang es Jens Nopper dieses Jahr zum ersten Mal den amtierenden deutschen Meister Achim Haubennestel vom MTV Ludwigsburg (BW) auf den zweiten Platz zu verweisen. Nopper zeigte die Kata „Gojushiho Sho“ souverän ausgeführt mit präzisen Techniken und viel Kime (etwa: Entladen der Energie, Moment größter Anspannung). Obwohl Haubennestel eine Kata mit einem höheren Schwierigkeitsgrad lief (Kata „Unsu“), überzeugte Nopper die Kampfrichter*innen, die ihm in der Gesamtwertung die höhere Punktzahl gaben.

Noppers Team-Kollegin Melanie Hässler tat es ihm gleich und holte, ebenfalls mit der Kata „Gojushiho Sho“, zum fünften Mal in Folge den deutschen Meistertitel!

Jens Nopper holte sich auf der Para-DKM 2020 in Hamburg den Meistertitel freut sich über diesen großen Erfolg.

Stolz zeigt Melanie Hässler ihren Meister-Pokal: Sie errang den deutschen Meistertitel zum fünften Mal in Folge auf der Para-DKM 2020 in Hamburg

Text und Fotos: Carmen Kittelberger