Kadertraining und Vorbereitung für Gürtelprüfungen

Das letzte Kadertraining für dieses Jahr fand am vergangenen Sonntag in Traben-Trarbach statt. Diese Trainingseinheiten bei Kata-Landestrainer Gutzmer (6. Dan) sind ausgesprochen intensiv und effektiv und bereiten die Para-Karatekas schon jetzt auf die zahlreichen Turniere im kommenden Jahr vor.

Ende des Jahres stehen für einige Karatekas Gürtelprüfungen an. Daher gab es für die Prüflinge im Anschluss an das Kadertraining die Möglichkeit, sich mit ihrem jeweiligen Prüfungsprogramm beim Landestrainer zu präsentieren und sich wertvolle Korrekturen und Tipps für die weitere Prüfungsvorbereitung geben zu lassen.

Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (ganz links) erklärt und verbessert die ausgeführten Techniken der Landeskader-Para-Karatekas anhand der Kata Jion. Von rechts: Nina Fell, Tom Schary, Matthias Bernahrndt und Christian Fechler.

Landeskader und Prüflinge nach dem Training; hinten, v. l.,: Heinz Wirges (ÜL), Markus Pieper (Abteilungsleiter Karate), Tom Schary, Nina Fell, Marcus Gutzmer (Kata-Landestrainer), Jörg Baumgarten (Gründer der Para-Karate-Gruppe) und Christian Fechler. V. l., kniend: Jens Nopper und Matthias Bernahrndt.

Trainingseinheit für VfL-Karatekas bei Kata-Landestrainer

Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (6. Dan) besucht regelmäßig die VfL-Karatekas, um deren Trainingsstand zu prüfen und hilfreiche Tipps für das weitere Training im Verein zu geben. Dieses Engagement vonseiten des Trainers und des Vereins macht sich bereits bemerkbar, denn zunehmend werden hohe und anspruchsvolle Katas erlernt. So stand das Einstudieren der Meisterkatas Ji´ in und Kanku-Sho im Mittelpunkt dieser Trainingseinheit.

Großer Stern des Sports in Bronze geht an: Para-Karatekas vom VfL!

Großer Stern gleich große Freude –

diese Rechnung ging für das Team der VfL-Para-Karatekas am vergangenen Donnerstagabend auf. An diesem Termin fand der Regionalentscheid für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ statt, welcher vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volks- und Raiffeisenbanken veranstaltet wird. Bei diesem Wettbewerb soll vor allem das gesellschaftliche Engagement der Sportvereine herausgehoben und gewürdigt werden.

Hierbei konnte die von Jörg Baumgarten gegründete Gruppe „Karate für Menschen mit und ohne Behinderung“ vom VfL Traben-Trarbach die Jury überzeugen. Seit über 10 Jahren trainieren Karate-Freizeitsportler mit und ohne körperliche, geistige oder psychischen Beeinträchtigungen gemeinsam. Gleichzeitig werden die Para-Karatekas besonders gefördert, so dass sie regelmäßig und erfolgreich an nationalen und internationalen Turnieren teilnehmen und schon viele Karate-Meistertitel und andere hervorragende Platzierungen für sich entscheiden konnten. Diese sportlichen Erfolge haben gleichzeitig auch einen positiven Einfluss auf das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit der Para-Karatekas. „So ist diese Sportgruppe ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Inklusion und Integration in einem Sportverein gelebt werden kann“, hob Landrat Gregor Eibes in seiner Laudatio hervor. Weiter betonte er, wieviel Engagement, Motivation und Anstrengung die Para-Sportler aufbringen müssen, um sportliche Erfolge zu erzielen – eben genauso wie bei den sogenannten nicht-behinderten Sportlern auch! Vor diesem Hintergrund verwischen die scheinbaren Grenzen zwischen Leistungs- und Paraklasse.

Titel-Flut für VfL-Karatekas bei Para-LM

Am vergangenen Samstag waren die Para-Karatekas vom VfL wieder ausgesprochen erfolgreich und erkämpften sich bei den Landesmeisterschaften des RKV (Rheinland-Pfälzischer Karateverband e. V.) für Schüler und Kinder in Rülzheim sämtliche Landesmeistertitel!

In der Kategorie „geistig behinderte Herren“ setzte sich Tom Schary gegen seine Vereinssportkollegen durch und entschied das Finale um die Landesmeisterschaft gegen Dirk Sommerlad für sich. Dieser überraschte trotz der Niederlage mit einer souverän gelaufenen Kata „Bassai Dai“ und errang somit den Vizemeistertitel.
Neben Tom Schary trugen noch die folgenden VfL-Para-Karatekas den Landesmeistertitel nach Hause: Nina Fell (Kategorie „geistig behinderte Damen“), Melanie Hässler (Kategorie „psychisch behinderte Damen“) und Jens Nopper (Kategorie „psychisch behinderte Herren“).

Bei diesen RKV-Landesmeisterschaften für Schüler und Kinder wurden erstmalig in Rheinland-Pfalz auch die Landesmeisterschaften für Menschen mit Behinderung ausgetragen. Ein Dankeschön gilt daher den Verantwortlichen vom RKV, die diesen Wettbewerb erst ermöglichten und das regelmäßige Training der VfL-Para-Karatekas beim Landeskader unterstützen!

Das stolze VfL-Team nach den Wettkämpfen mit Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (links), Übungsleiterin Isabelle Lauer (Zweite von links) und Markus Pieper (Übungsleiter und Karate-Abteilungsleiter beim VfL Traben-Trarbach (ganz rechts).

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Para-Karatekas bereiten sich auf RKV-Meisterschaft vor

Im Rahmen des Landeskader-Trainings trainierten am vergangenen Sonntag einige Mitglieder der Para-Karate-Gruppe bei Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer. Sein Ziel war es, die Karatesportler mit Behinderungen auf die anstehenden RKV (Rheinland-Pfälzischer Karateverband e. V.) – Landesmeisterschaften einzustimmen und vorzubereiten. Diese finden am 16.09. 2017 für Kinder und Schüler in Rülzheim statt, wobei erstmalig bei einer RKV-Meisterschaft, Karatekas mit geistiger oder psychischer Behinderung um Titel und Platzierungen kämpfen!

Die VfL-Karate-Gruppe nach dem Training, v. l.: Jörg Baumgarten (Trainer und Gründer der Para-Karate-Gruppe), Tom Schary (Landeskader), Nina Fell (Landeskader), Jens Nopper, Matthias Bernahrndt (Landeskader), Christian Fechler (Landeskader), Heinz Wirges (Trainer) und Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer.

Kata-Landestrainer nimmt Prüfungen ab

Nachdem sich die VfL-Gruppe „Karate für Menschen mit und ohne Behinderung“ wochenlang auf die Gürtelprüfungen vorbereitet hatte, war es am letzten Training vor der Sommerpause soweit: Nach einem kurzen Aufwärmtraining durften die, mittlerweile recht aufgeregten, Prüflinge ihre Trainingsergebnisse vor dem strengen Auge von Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer zeigen.

Geprüft wurden jeweils das komplette Prüfungsprogramm, die Prüfungskata sowie Kumite (Angriffs- und Abwehrtechniken mit Partner). In Abhängigkeit des angestrebten Gürtelgrades mussten auch spontan weitere, bereits eingeübte Katas gezeigt werden.

Landestrainer Gutzmer war mit den dargebotenen Prüfungsleistungen zufrieden und ließ alle angetretenen Karate-Prüflinge bestehen! Herzlichen Glückwunsch!

Die Karate-Prüflinge vom VfL dürfen nun alle einen Gürtel „höher“ tragen und zeigen stolz ihre Urkunden in die Kamera. Ihr Prüfer und ihre Trainer wirken ebenso zufrieden: Prüfer und Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (links), Abteilungsleiter und Trainer Markus Pieper (rechts) und Trainer und Gründer der Para-Karate-Gruppe Jörg Baumgarten (Zweiter von rechts, hinten).

Kata-Landestrainer gibt Training bei VfL

Ein ganz besonderes Training stand bei der Karate-Abteilung des VfL Traben-Trarbach vergangener Woche an: Der Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz, Marcus Gutzmer, kam wieder einmal von Kaiserslautern an die Mosel gereist, um eine Trainingseinheit zu geben. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf der Vorbereitung für die anstehenden Gürtelprüfungen der VfL-Karatekas mit Behinderung im nächsten Monat. Gutzmer gab wieder viele hilfreiche Tipps für das weitere Training im Verein und führte in die höhere Shotokan Kata „Kanku Sho“ ein, welche von der Abteilung in den kommenden Wochen eingeübt und trainiert werden soll.


RLP-Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (Zweiter von rechts) mit der VfL-Karate-Abteilung nach dem Training.


RLP-Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (Zweiter von rechts) arbeitet mit den Para-Karate-Wettkämpfern vom VfL am letzten Feinschliff für die anstehenden Gürtelprüfungen.

Vier VfL-Karatekas mit Edelmetall

Darüber kann man sich wirklich nochmals gemeinsam freuen:

Die VfL-Karatekas mit Behinderung waren bei den deutschen Karatemeisterschaften in Neumünster (SH) Anfang April ausgesprochen erfolgreich. Wieder zurück im Heimatverein, wurde dieser Erfolg beim ersten Training nach den Ferien noch einmal gebührend gewürdigt:

In der Para-Kategorie „psychisch“ verteidigte Melanie Hässler ihren deutschen Meistertitel! Jens Nopper tat es ihr gleich und bestätigte mit dem Vizemeistertitel seinen Erfolg aus dem Vorjahr.
Auch in der Para-Kategorie „geistig“ bestätigten Nina Fell und Matthias Bernahrndt ihre Leistungen. Fell erkämpfte sich zum wiederholten Male die Vizemeisterschaft, Bernahrndt sicherte sich die Bronze-Medaille.

Die VfL-Medaillen-Gewinner zeigen stolz ihre „Trophäen“ in die Kamera, v. l.: Matthias Bernahrndt (Bronze), Nina Fell (Silber), Melanie Hässler (Gold) und Jens Nopper (Silber).

Mit Schmerzen zum Vize-Meistertitel

Auf der deutschen Karatemeisterschaft für Menschen mit Behinderung (Para-Karate) am vergangenen Wochenende in Neumünster (Schleswig-Holstein) erwiesen sich die VfL-Karatekas wieder als ausgesprochen leistungsstark. In der Para-Kategorie „geistig“ qualifizierte sich Matthias Bernahrndt souverän für die Finalrunde und teilte sich dort mit dem mehrfachen deutschen Karatemeister und Weltmeister von 2014, Marvin Nöltge (Dojo Waldkirch-Kollnau), den 3. Platz. […]

Meisterehrung des BSV für Melanie Hässler

Bei der alljährlichen Meisterehrung des Behinderten- und Rehabilitations-Sport-Verbands Rheinland-Pfalz (BSV) wurden viele Titel bei deutschen Meisterschaften und exzellente Platzierungen bei internationalen Wettbewerben gewürdigt. So wurde auch Melanie Hässler, die deutsche Karatemeisterin vom VfL Traben-Trarbach, für ihre sportlichen Leistungen im vergangenen Jahr geehrt.

Die Ehrung fand am 20. März 2017 im Hause des langjährigen Partners Lotto in Koblenz statt. Bei seiner Ansprache betonte Lotto-Chef Jürgen Häfner, dass die Förderung des Sports im Allgemeinen und des Behindertensports im Speziellen vor allem Kontinuität braucht – und damit einen langen Atem. Er versicherte, dass sein Unternehmen auch weiterhin den Behindertensport völlig gleichberechtigt zum Spitzensport der Nicht-Behinderten unterstützen wird.

Innenminister Roger Lewentz stellte zum Thema „Förderung des Spitzensports in Deutschland“, die Vorreiterrolle des Landes Rheinland-Pfalz auf diesem Gebiet heraus. Wie auch LSB-Präsidentin Karin Augustin versprach er, bei der Neustrukturierung der Spitzensport-Stützpunkte stets wachsam zu bleiben, damit die rheinland-pfälzischen Interessen gewahrt werden. (Quelle: www.bsv-rlp.de)