Mittlerweile wird es für Wettkampf-Team der Para-Karate-Gruppe des VfL Traben-Trarbach schon zur Routine: Statt auf Karate-Turniere zu fahren, werden die Katas im heimischen Terrain per Handy aufgenommen und hochgeladen, um sich so mit den Wettkampfgegner*innen aus dem In- und Ausland zu messen.

So war es auch wieder beim jüngsten Para-Karate-Turnier, dem EDEKA KOCH PARA-KARATE e-CHAMPIONS LEAGUE #2. In der Kategorie „Intellectually impaired male” schafften es die VfL-Para-Karatekas Matthias Bernahrndt und Tom Schary bis ins Halbfinale. Dort schlug Bernahrndt seinen Vereins-Kollegen Schary. Im Finale stand Bernahrndt dann daraufhin dem mehrmaligen deutschen Meister Albert Singer vom KC Vaihingen gegenüber, der ihn ganz knapp mit 0,3 Punkten Vorsprung auf den 2. Platz verwies!

Tom Schary errang den dritten Platz. Nina Fell (Kategorie „Intellectually impaired female”) wurde nach zwei gewonnenen Wettkämpfen und zwei Niederlagen ebenfalls Dritte in diesem Turnier.


Von links oben im Uhrzeigersinn: Nina Fell, 3. Platz, Matthias Bernahrndt, 2. Platz; Jörg Baumgarten, Trainer und Organisator der Teilnahme am eTournament; Tom Schary, 3. Platz.

Foto und Text: Carmen Kittelberger

vom 19.05. – 23.05.2021 finden die 4. EKF PARA Karate EM in Porec/Kroatien statt, für die sich Para-Karateka Nina Fell vom VfL Traben-Trarbach qualifiziert hat.
Fell konnte sich vor Corona-Zeiten wahrhaftig besser auf ihre Wettkämpfe vorbereiten: Die Hallenbenutzung als Dojo (Trainingsraum für japanischen Kampfsportarten) und ausgelegte Wettkampfmatten sind für ein effizientes Karatetraining hierbei obligatorisch.

All diese grundlegendenden Bedingungen fielen seit über einem Jahr nun aus und wurden durch Corona-konforme Trainingsformen im Freien notgedrungen ersetzt. Dieses Training und die Teilnahme an Turnieren im Internet (eTournaments) wurden für Nina Fell und ihre Team-Kolleg*innen durch das seit über einem halben Jahr rein ehrenamtliche Engagement der Trainer*innen Jörg Baumgarten (Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“), Carmen Kittelberger und Isabelle Lauer aufrechterhalten.
Lediglich das Bundeskader-Training bei Para-Bundestrainer Heiko-Kuppi in Berlin blieb, wohin sie von Ihrem Vereins-Coach Isabelle Lauer regelmäßig begleitet wurde.

Auch wenn Fells Trainings-Vorbereitungen für die EM alles andere als optimal gelaufen sind, hat sie das Beste aus diesen Bedingungen gemacht. Und noch eine Besonderheit hat diese Europameisterschaft: Nach über 14 Monaten ist dies das erste analoge Turnier − nach vielen eTournaments − an dem sie endlich weder teilnehmen kann und so freut sie sich natürlich umso mehr auf diese sportliche Herausforderung und das Zusammentreffen mit ihren internationalen Konkurrentinnen.


Para-Karateka Nina Fell freut sich auf die EM in Kroatien.

Text und Foto: Carmen Kittelberger

Die Sensation gleich vorne weg: Die Para-Karatekas vom VfL 1861 e. V. Traben-Trarbach holten in der Gesamtwertung des virtuellen Turniers „International Para-Karate-eTournament by Tervel Sport Events“ mit insgesamt 5 gewonnen Medaillen. Den ersten Platz teilt der VfL mit dem russischen Verein Schoolkonas. An diesem virtuellen Para-Karate-Turnier, das in drei Teil-Turniere aufgeteilt war, nahmen insgesamt 17 Vereine aus zehn Nationen teil.

Nina Fell schaffte es mit ihrer einstudierten Kata Ji‘in im dritten und damit letzten Teil-Turnier bis ins Finale. Dort musste sie sich jedoch mit 21,6 Punkten der amtierenden ägyptischen Para-Karatemeisterin Salma Alaaeldin Ebrahim (22,7 Punkten) geschlagen geben.

Fells Team-Kollege Matthias Bernahrndt kämpfte sich mit der von ihm gezeigten Kata Kanku Sho ebenfalls bis zum Finale vor, wo er auf den Ägypter Mostafa Aboelfotuh traf. Diesen verwies er mit 0,4 Punkten Vorsprung auf Platz 2 und sicherte sich so die Goldmedaille.

Tom Schary setzte sich im Viertelfinale mit einem großen Punkteabstand (21,6 Punkte) gegen Ilia Stets aus Russland (18,7 Punkte) durch. Im Halbfinale traf er auf seinen Teamkollegen Matthias Bernahrndt und musste sich diesem mit 0,7 Punkten Rückstand geschlagen geben. In der Gesamtwertung erkämpfte er sich die Bronzemedaille.
Christian Fechler verlor in der Vorrunde gegen seinen russischen Kontrahenten und späteren Drittplatzierten Nikolai Polikarpov und erreichte in der Gesamtwertung den 5. Platz.

Nina Fell (Erste von oben) und Matthias Bernahrndt (Zweiter von oben) sind jeweils Erstplatzierte in der Gesamtwertung. Tom Schary (unten links) erkämpfte sich die Bronze-Medaille im dritten Teil-Turnier und Christian Fechler (unten rechts) erreichte den 5. Platz in der Gesamtwertung.

V. l.: Die Coaches Isabelle Lauer, Jörg Baumgarten und Carmen Kittelberger begleiteten und organisierten die Teilnahmen an den virtuellen Turnieren.

Malin Klein und Tim Ruff, Mitglieder der inklusiven Trainingsgruppen für Karate beim VfL 1861 e. V. Traben-Trarbach, haben es geschafft: Sie legten erfolgreich ihre Prüfung für den nächsthöheren Gürtelgrad (Kyu) ab! Obwohl die Vorbereitungszeit für die Prüfung durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen erheblich erschwert wurde, waren die Prüfer mit den gezeigten Leistungen ausgesprochen zufrieden.

Malin Klein hält stolz den neuen Gürtel (8. Kyu) und ihre Urkunde in den Händen. Mit ihr freut sich ihre Prüfer, Marcus Gutzmer, Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz (Prüfung am 29.10.2020).

Tim Ruff freut sich nach der erfolgreich bestandenen Prüfung über seinen neuen gelben Gürtel (8. Kyu) und die Urkunde.

Die Nervosität war bei den inklusiven Trainingsgruppen für Karate beim VfL Traben-Trarbach regelrecht zu spüren: Der Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz, Marcus Gutzmer, war an die Mosel gereist, um die verschiedenen Gürtelprüfungen abzunehmen. Obwohl die Vorbereitungszeit für die Prüfung durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen erheblich erschwert wurde, war Gutzmer mit den gezeigten Leistungen ausgesprochen zufrieden.

In beiden inklusiven Karate-Gruppen – Kinder und Erwachsen – haben alle Prüflinge bestanden und den nächst höheren Gürtelgrad (Kyu) erhalten!

Die Prüflinge der inklusiven Karate-Gruppe für Kinder nach der Prüfung, v. l.: David Lofy (8. Kyu), Cora Heil (8. Kyu), Malte Heil (8. Kyu), Arne Heil (8. Kyu), Alexander Christ (8. Kyu), Elias Busch (9. Kyu), Enola Busch (9. Kyu) und Ben Lofy (9. Kyu). Vorn kniend, v. l.: Jörg Baumgarten (Trainer und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“) und Marcus Gutzmer (Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz).

Die erfolgreichen Prüflinge der inklusiven Karate-Gruppe für Erwachsene mit Kata-Landestrainer von Rheinland-Pfalz, Marcus Gutzmer, als Püfer (vorn rechts), Trainerin Isabelle Lauer (Erste v. l.) und Jörg Baumgarten, Trainer und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“ (Zweiter v. l.). Die Prüflinge (beginnend in der 2. Reihe, v. l. n. r.): Matthias Bernahrndt (1. Kyu), Nina Fell (1. Kyu), Christian Fechler (1. Kyu), Jens Nopper (2. Kyu), Anna Kittelberger (6. Kyu), Melanie Hässler (2. Kyu), Daniel Berg (7. Kyu), Jingjing Yang (8. Kyu), Rudolf W. Gay (8. Kyu), Lea Schüßler (8. Kyu), Rolf Kullmann (9. Kyu).

Fotos und Text: Carmen Kittelberger

Mit Hochspannung vor dem Handy wurden die Ergebnisse des 2nd International Para-Karate etournament by Tervel Sport Events von den Para-Karatekas des VfL Traben-Trarbach verfolgt: Dieses virtuelle Turnier, welches zum zweiten Mal in diesem Corona-Jahr stattfand, ermöglicht es den Para-Karatekas, sich dennoch mit internationalen Gegner*innen zu messen. Im Zeitraum vom 4.-13. September wurden die Videos der teilnehmenden Para-Karatekas hochgeladen und von den Wettkampfrichter*innen bewertet. Die Ergebnisse wurden dann wiederum Internet veröffentlicht – und erst dann erfuhr man als Teilnehmer*in, ob man es eine Runde weiter geschafft hat!

Erstmalig war Christan Fechler dabei, der im Halbfinale sogar seinen Team-Kollegen Tom Schary schlug und so ins Finale kam. Dort traf er auf seinen Team-Kollegen Matthias Bernahrndt, der die athletische und sicher gelaufene Kata Kanku Sho zeigte und damit sich die Gold-Medaille sicherte. Fechler landete somit auf Platz 2.
Dirk Sommerlad kam sogar bis ins Viertelfinale, verlor dort aber gegen seinen Rivalen aus Chile.

Nina Fell gewann im Halbfinale gegen ihre Gegnerin aus den Niederlanden, musste sich aber im Finale ihrer Herausforderin Vera Epifanova (RUS) ganz knapp mit nur 0,1 Punkten Unterschied geschlagen geben.

Im Medaillenspiegel dieses Turniers landete Deutschland (6 Medaillen) nach der Russischen Föderation (8 Medaillen) auf Platz 2. Von den sechs Medaillen für Deutschland entfielen allein vier Medaillen auf die Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach!


Die VfL-Para-Karatekas nach dem eTournament, v. l. o. im Uhrzeigersinn: Nina Fell (Silber), Matthias Bernahrndt (Gold), Dirk Sommerlad (Viertelfinale ausgeschieden) und Tom Schary (Bronze).


V. l. o. im Uhrzeigersinn: Christian Fechler (Silber) und die Coaches Jörg Baumgarten, Carmen Kittelberger und Isabelle Lauer.

Fotos und Text: Carmen Kittelberger

Für die VfL-Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach war dies eine völlig neue Turnier-Erfahrung: anstatt in einer großen (lauten) Sporthalle, vor Zuschauern und mit Wettkampf—Atmosphäre zu stehen, performten die Para-Karatekas ihre Katas (fast allein) vor laufender Video-Kamera!

Das „1st International Para-Karate eTournament by Tervel Sport Events”, welches vom 4.-12. Juli stattfand, machte ein Karate-Turnier auch in Corona-Zeiten möglich. Innerhalb einer bestimmten Frist mussten die Videos hoch geladen werden, welche daraufhin von den Wettkampfrichter*innen bewertet wurden. „Da es zurzeit überhaupt nicht absehbar ist, ob oder wann ein regulärer Karate-Wettkampf wieder möglich sein wird, ist ein virtuelles Turnier eine sehr gute Gelegenheit, wieder ein Wettkampfziel vor Augen zu haben und sich zu präsentieren“, waren sich die angetretenen VfL-Karatekas Nina Fell, Matthias Bernahrndt, Tom Schary und Dirk Sommerlad einig.

Das Turnier war international und mit vielen amtierenden Weltmeister*Innen hochkarätig besetzt, so dass Para-Karate-Trainer Jörg Baumgarten und „seine“ Athlet*innen ausgesprochen zufrieden mit den erreichten Platzierungen waren: So war Fell mit dem erlangten dritten Platz hoch zufrieden. Bernahrndt schaffte es sogar ins Halbfinale, musste sich aber dort seinem Konkurrenten aus Venezuela geschlagen geben und landete somit ebenfalls auf dem dritten Platz.

Schary war in der Vorrunde punktgleich(!) mit seinem Gegner und unterlag lediglich durch eine Kampfrichter*innen-Entscheidung. Schary und Sommerlad erlangten jeweils den fünften Platz.

Die VfL-Para-Karatekas nach dem eTournament, v. l. o. im Uhrzeigersinn: Nina Fell (3. Platz), Matthias Bernahrndt (3. Platz), Dirk Sommerlad und Tom Schary (jeweils 5. Platz).

Die beiden Coaches Carmen Kittelberger und Jörg Baumgarten begleiteten und organisierten die Teilnahme am ersten virtuellen Para-Karate-Wettkampf. Baumgarten gründete vor 11 Jahren die Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“. Seitdem nehmen die Para-Karatekas regelmäßig an nationalen und internationalen Turnieren mit viel Erfolg teil.

Doppel-Gold für die Doppelstadt an der Mosel: Auf der Para-DKM (deutsche Meisterschaft für Para-Karate) holten gleich zwei Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach in der Kategorie Menschen mit psychischer Behinderung die Gold-Medaille: Als mehrfacher deutscher Vizemeister gelang es Jens Nopper dieses Jahr zum ersten Mal den amtierenden deutschen Meister Achim Haubennestel vom MTV Ludwigsburg (BW) auf den zweiten Platz zu verweisen. Nopper zeigte die Kata „Gojushiho Sho“ souverän ausgeführt mit präzisen Techniken und viel Kime (etwa: Entladen der Energie, Moment größter Anspannung). Obwohl Haubennestel eine Kata mit einem höheren Schwierigkeitsgrad lief (Kata „Unsu“), überzeugte Nopper die Kampfrichter*innen, die ihm in der Gesamtwertung die höhere Punktzahl gaben.

Noppers Team-Kollegin Melanie Hässler tat es ihm gleich und holte, ebenfalls mit der Kata „Gojushiho Sho“, zum fünften Mal in Folge den deutschen Meistertitel!

Jens Nopper holte sich auf der Para-DKM 2020 in Hamburg den Meistertitel freut sich über diesen großen Erfolg.

Stolz zeigt Melanie Hässler ihren Meister-Pokal: Sie errang den deutschen Meistertitel zum fünften Mal in Folge auf der Para-DKM 2020 in Hamburg

Text und Fotos: Carmen Kittelberger

Die Enttäuschung stand Para-Karateka Nina Fell ins Gesicht geschrieben: Sie lief auf der Para-DKM (deutsche Meisterschaft für Para-Karate, Kategorie geistig behinderte Damen) in persönlicher Höchstform und mit viel Athletik und Kime (etwa: Entladen der Energie, Moment größter Anspannung) ihre Kata „Ji’in“. Dennoch vergaben die Kampfrichter*innen Fells Konkurrentin Andreea Nowak vom 1. CKKS Traunreut (BY) 0,7 Punkte mehr und verhalfen ihr somit zum Meistertitel. Und das obwohl Nowaks Kata-Darbietung eindeutig schwächer ausfiel. Für viele fachkundige Beobachter, wie beispielsweise den National-Coach für Para-Karate und den Landes-Kata-Trainer von Rheinland-Pfalz war diese Entscheidung nicht nachvollziehbar.

In der Kategorie geistig behinderte Herren kam Matthias Bernahrndt mit nur 0,7 Punkten Abstand zum nächsten Podestplatz auf Platz 5. Christian Fechler lief auf dieser Para-DKM erstmalig und fehlerfrei die neu einstudierte Kata „Jion“ und Kullmann startete als „Neuling“ beim VfL-Para-Karate-Team überhaupt das erste Mal bei einem Turnier! Die weiteren Platzierungen: Tom Schary (6. Platz), Christian Fechler (7. Platz), Uwe Fuchs (9. Platz), Daniel Berg (11. Platz), Dirk Sommerlad (12. Platz), Rolf Kullmann (13. Platz).

Die Medaillen-Gewinner*innen und Trainer bei der Para-DKM am vergangenen Wochenende in Hamburg, v. l.: Jörg Baumgarten (Coach), Nina Fell (deutsche Vizemeisterin), Jens Nopper (deutscher Meister), Melanie Hässler (deutsche Meisterin), Marcus Gutzmer (Kata-Landestrainer RLP) und Markus Pieper (Coach)

Das VfL-Para-Karate-Team vom VfL Traben-Trarbach mit Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer v. l., hinten: Daniel Berg und Matthias Bernahrndt. V. l., vorn: Markus Pieper, Isabelle Lauer, Nina Fell, Jens Nopper, Christian Fechler, Melanie Hässler, Tom Schary, Uwe Fuchs, Carmen Kittelberger, Jörg Baumgarten und Marcus Gutzmer.

Text und Fotos: Carmen Kittelberger

Para-Karateka Nina Fell vom VfL Traben-Trarbach errang bei den Berlin Open 2020 den ersten Platz und holte damit diesen Berliner Pokal an die Mosel!

Vor Fells erfolgreicher Teilnahme bei den Berlin Open mit internationaler Beteiligung nahm sie an einem einwöchigen Training-Camp mit dem Bundeskader am Berliner Stützpunkt für Para-Karate teil. Diese Trainingswoche fand erstmalig gemeinsam mit dem brasilianischen Nationalteam unter Federführung von National-Coach Heiko Kuppi statt. Die deutschen und brasilianischen Para-Karatekas bezeichneten die Stimmung während ihrer gemeinsamen Trainingswoche als ausgesprochen freundschaftlich und den damit verbundenen sportlichen Austausch als gewinnbringend und effizient. Mit Sicherheit förderten auch diese positiven Trainingsbedingungen Nina Fells Sprung aufs Siegertreppchen!

Para-Karateka Nina Fell freut sich über ihren ersten Platz bei den Berlin Open 2020.

Foto: Isabelle Lauer
Text: Carmen Kittelberger